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curasan AG eröffnet neue Forschungs- und Produktionsstätte

curasan AG bezieht hochmoderne Räumlichkeiten auf dem Gelände des Innovations- und Technologiezentrums Frankfurt-West – Modernste Technik für die Entwicklung und Herstellung von Produkten aus dem zukunftsträchtigen Bereich der Regenerativen Medizin – Neue Forschungs- und Produktionsstätte setzt wichtige Impulse für den Wirtschaftsstandort Hessen

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Kleinostheim, 04. November 2010 – Die im General Standard der Deutschen Börse notierte curasan AG (ISIN: DE 000 549 453 8) eröffnete gestern einen neuen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort in Frankfurt am Main. Das neue Werk befindet sich im Innovations- und Technologiezentrum Frankfurt-West (ITF-West). Es bietet den Mitarbeitern der curasan AG ideale Arbeitsbedingungen durch hochmoderne Technologie.

Die Eröffnungsveranstaltung bot den Anwesenden ein abwechslungsreiches Programm. Nach einem Empfang wurden die Gäste durch namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft begrüßt, darunter der ehemalige Bundesminister Dr. Franz Josef Jung, der Hessische Minister für Bundesangelegenheiten Michael Boddenberg, der Geschäftsführer der IHK Frankfurt Detlev Osterloh sowie Alexander Höptner, Executive Director der Deutschen Börse AG.

Der ehemalige Bundesminister Dr. Franz Josef Jung lobte die innovativen Leistungen der curasan AG: „Die curasan AG entwickelt, produziert und vertreibt Produkte aus dem zukunftsorientierten Bereich der Regenerativen Medizin und bietet damit Arbeitsplätze, die unser Land zum einen dringend braucht, die aber zum anderen durch die hochtechnischen Standards extrem wichtig sind, um die Technologieführerschaft zu erhalten.“

Die Hessische Landesregierung war durch Staatsminister Michael Boddenberg, Hessischer Minister für Bundesangelegenheiten, vertreten. Minister Boddenberg begrüßte die Entscheidung des Unternehmens, den neuen Standort für Forschung, Entwicklung und Produktion in Frankfurt zu eröffnen. „Die Investitionsentscheidung der curasan AG bestätigt die gute Wirtschaftsentwicklung in Hessen. Gleichzeitig zeigt die Investition, dass die Lage in der Wirtschaft nicht nur in den jüngsten Umfragen, sondern auch durch konkretes unternehmerisches Handeln zum Ausdruck kommt“, so der Minister.

Der Vortrag des Vorstandsvorsitzenden der curasan AG Hans Dieter Rössler bot dann einen Überblick über aktuelle Entwicklungen des Unternehmens. Abschließend wurde den Teilnehmern ein Blick „hinter die Kulissen“ ermöglicht. Unter der Leitung von Dr. Fabian Peters, Technischer Leiter F&E und Produktion der curasan AG, fanden Führungen durch die neuen High-Tech-Räumlichkeiten statt.

„Dank der uns zur Verfügung stehenden größeren Fläche können wir Waren- und Personalströme effizienter leiten und trennen. Wir haben nun die Möglichkeit, viele unterschiedliche Produkte gleichzeitig nebeneinander herzustellen und bei Bedarf auch weitere Produktionsmethoden zu integrieren und das alles bei einer noch erweiterbaren Produktionsfläche“, erläutert Dr. Peters. „Die Produktionskapazität wird dadurch vervielfacht und auf den künftigen Bedarf ausgerichtet. Ein Pluspunkt ist außerdem das umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgungskonzept; künftig beziehen wir einen Teil der Energie aus einem mit Pellets betriebenen hoch effektiven Blockheizkraftwerk.“

Der Vorstandsvorsitzende Hans Dieter Rössler zieht positive Bilanz: „Mit der Eröffnung der neuen Forschungs- und Produktionsstätte in Frankfurt am Main erreicht unsere seit Jahresbeginn intensiv umgesetzte neue Geschäftsausrichtung einen Höhepunkt.“ Die Offensivstrategie der curasan AG zielt darauf ab, innerhalb von zwei Jahren insgesamt zwölf neue Zulassungen für Produkte zu erreichen. Diese finden Verwendung in der Knochen- und Geweberegeneration, Gewebezüchtung, Wundheilung und Arthrosebehandlung. Erst vor wenigen Tagen hat die curasan AG die europäische Zulassung für ihr neues granuläres Knochenaufbaumaterial Ceracell® sowie eine weitere Forschungsförderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erhalten. Die Förderung erfolgt im Rahmen eines europäischen Verbundprojekts zur Entwicklung einer Matrix für die kontrollierte Freisetzung pharmakologischer Wirkstoffe.